Neu im Fitnessstudio? So werden die ersten 4 Wochen leichter als gedacht

Vorweg das Wichtigste: Hier fragt dich keiner, warum du erst jetzt anfängst. Jeder, der heute bei uns sicher an der Langhantel steht, war irgendwann zum ersten Mal da und wusste nicht, wie man das Gerät einstellt. Unsicherheit am Anfang ist völlig normal.

Damit aus dem Vorsatz eine Gewohnheit wird, hilft ein klarer Plan für die ersten Wochen. So machen wir das mit unseren neuen Mitgliedern.

Woche 1: Ankommen statt Vollgas

In der ersten Woche geht es nicht um Leistung. Du lernst das Studio, die Geräte und deine Abläufe kennen. Bei der Einweisung zeigen wir dir die Geräte und stellen alles auf dich ein. Am EGYM-Zirkel speichert das System deine Einstellungen, du musst dir also nichts merken.

  • Zweimal trainieren reicht völlig.
  • Lieber etwas zu leicht als zu schwer anfangen.
  • Muskelkater in den ersten Tagen ist normal und kein Zeichen, dass etwas falsch war.

Woche 2: Feste Termine im Kalender

Oft scheitert es nicht an der Motivation, sondern an der Planung. Die Forschung hat dafür ein einfaches Werkzeug: Wenn-dann-Pläne. Eine Auswertung von 94 Studien hat gezeigt, dass Menschen ihre Vorsätze deutlich häufiger umsetzen, wenn sie vorher genau festlegen, wann und wo sie etwas tun.

Also nicht „Ich gehe zweimal die Woche ins Studio“, sondern zum Beispiel: „Montag und Donnerstag nach der Arbeit fahre ich direkt ins Studio.“ Trag dir die Termine wie einen Arzttermin in den Kalender ein. Weil wir rund um die Uhr geöffnet haben, findest du immer einen Zeitpunkt, der in deinen Tag passt.

Woche 3: Kleine Fortschritte sichtbar machen

Nach zwei, drei Wochen merkst du meistens die ersten Veränderungen. Die Gewichte werden etwas schwerer, die Treppe etwas leichter. Schau dir in der EGYM-App an, wie sich deine Kraftwerte entwickeln. Sichtbare Fortschritte sind einer der besten Gründe, weiterzumachen.

Woche 4: Ein verpasster Tag macht nichts kaputt

Irgendwann kommt die Woche, in der das Kind krank ist oder der Job alles auffrisst. Dann fällt ein Training aus. Kein Drama. Eine bekannte Studie zur Entstehung von Gewohnheiten hat gezeigt, dass ein einzelner verpasster Tag die Gewohnheitsbildung nicht messbar gestört hat. Im Schnitt hat es dort 66 Tage gedauert, bis ein neues Verhalten automatisch lief. Bei manchen ging es nach 18 Tagen, bei anderen dauerte es laut Hochrechnung deutlich länger.

Die Botschaft dahinter: Nicht perfekt sein, sondern weitermachen. Wer nach einem Ausfall einfach beim nächsten Termin wieder auftaucht, ist auf dem richtigen Weg.

Dein Plan für die ersten 4 Wochen

Woche 1Einweisung, 2 Einheiten
Woche 2Feste Termine eintragen
Woche 3Fortschritte in der App ansehen
Woche 4Dranbleiben, auch nach einem Ausfall
Ziel laut WHO: an mindestens zwei Tagen pro Woche Krafttraining für die großen Muskelgruppen.

Und wenn du nicht weiterweißt?

Dann sprich uns an. Unser Team ist zu den Servicezeiten im Studio, und niemand ist genervt, wenn du zum dritten Mal fragst, wie die Beinpresse eingestellt wird. Genau dafür sind wir da.

Schick den Artikel der Person, die schon seit Monaten sagt: „Ich müsste auch mal wieder was machen.“

Der schwerste Schritt ist der erste. Den machen wir gemeinsam.

Beim kostenlosen Probetraining in Dransfeld zeigen wir dir das Studio, die Geräte und wie du am besten startest. Ganz ohne Druck.

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Quellen:
Gollwitzer PM, Sheeran P (2006): Implementation intentions and goal achievement: A meta-analysis of effects and processes. Advances in Experimental Social Psychology 38:69–119
Lally P et al. (2010): How are habits formed: Modelling habit formation in the real world. European Journal of Social Psychology 40(6):998–1009
Weltgesundheitsorganisation (2020): WHO guidelines on physical activity and sedentary behaviour

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